Tee neu denken: Zu Besuch bei Jun Chiyabari

Jun Chiyabari produziert einige der feinsten Tees Ostnepals, darunter unseren Himalaya Spring und den Imperial Black. Bei seinem jüngsten Besuch traf Eduardo auf eine eng verbundene Gemeinschaft leidenschaftlicher Tea Maker....

Reinventing Tea: A Visit to Jun Chiyabari
Passende Geschichte

„Bienvenido“ – Willkommen – steht auf dem bunten Schild, das Eduardo bei seiner Ankunft in Jun Chiyabari empfängt. Während seines dreitägigen Aufenthalts schmücken seine Gastgeber es jeden Morgen mit frischen Blumen.

Kein Wunder, dass Eduardos Augen leuchten, wenn er von seinem Besuch in den Gärten erzählt. Sein Reisebericht zeichnet ein Bild von Himalaya-Gastfreundschaft, scharfem Essen und Freundschaft über Sprachbarrieren hinweg. Seit acht Jahren steht Eduardo mit den Eigentümern von Jun Chiyabari in Kontakt, hatte die Reise in die Berge von Hile aber nie angetreten. Bis vor Kurzem: Mit Eduard/Himalaya hatte er endlich den perfekten Anlass.

Nepals Teekultur: von vielen Händen gemacht

Ende des 19. Jahrhunderts kam der Tee von Darjeeling aus nach Nepal. Lange blieb die Produktion weitgehend bei den Methoden, die man gemeinsam mit der Pflanze übernommen hatte. Doch ohne die großen kolonialen Plantagen, die die indische Landwirtschaft prägten, entwickelte sich Nepals Teekultur rund um Kleinbäuerinnen, Kleinbauern und Familienbetriebe. In den vergangenen drei Jahrzehnten hat eine junge Generation von Farmerinnen, Farmern und Handwerksleuten ihr Können zu neuen Horizonten geführt.

In genau diesem Geist gründeten die Brüder Bachan und Lochan Gyawali im Jahr 2001 Jun Chiyabari, auf Nepali „Mond-Teegarten“. Zwar hatten beide keine formale Ausbildung in der Teeproduktion, doch während ihrer Internatszeit in Darjeeling waren sie von Teegärten umgeben aufgewachsen. Diese frühen Erinnerungen blieben und inspirierten ihre Vision: einen Teegarten von Weltrang in Nepal aufzubauen, der für eine frische, moderne Haltung steht.

Eine neue Generation Tee

Die Tees von Jun Chiyabari stehen für Perfektionismus und Expertise. Auf vier Feldern mit leicht unterschiedlichen Bedingungen und Mikroklimata wachsen verschiedene Kultivare – das sorgt für feine Unterschiede und Ausdruckstiefe im Geschmack jedes einzelnen Tees. Nach der Ernte welken die Blätter 14 Stunden lang auf Bahnen, die so lang sind wie die Fabrikhalle.

Mit wachem Auge und feiner Nase prüft die Produktionsleiterin die Ernte. Sie weiß genau, wonach sie sucht: „Wenn es ein bisschen nach Chili riecht, machen wir Imperial Black daraus.“ Rund 25 verschiedene Tees entstehen hier mit derselben Detailversessenheit und ohne Kompromisse bei der Qualität. Besteht eine Ernte den Test nicht, wird nichts verschwendet: Die Blätter werden kompostiert und als Dünger auf die Felder zurückgebracht. Seit 2012 sind die Tees von Jun Chiyabari bio-zertifiziert.

Auch über die Gärten hinaus gehen die Gründer verantwortungsvoll mit ihrem Umfeld um. Die meisten der über 200 Beschäftigten sind Frauen aus den umliegenden Dörfern, und das Gut unterstützt Bildungsinitiativen, örtliche Schulen und die Versorgung älterer Menschen. Jun Chiyabari ist ein Ökosystem, das jedem seiner Mitglieder mit Sorgfalt und Respekt begegnet.

Wenn du die Aromen von Jun Chiyabari selbst entdecken möchtest, kannst du unsere limitierte Nepal Selection bestellen – mit dabei sind der Himalaya Spring und der Himalaya Imperial Black.

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