Rückkehr in die Berge: Die Inspiration hinter Eduard/Himalaya

Eduard/-Gründer Eduardo Molina erzählt, welche Inspiration er auf Reisen und im Tee findet – und warum der östliche Himalaya die perfekte Kulisse für unsere erste Kollektion ist.

A Return to the Mountains: The Inspiration Behind Eduard/Himalaya
Passende Geschichte

Wenn du Tee so liebst wie ich, verbringst du vielleicht deine gesamte berufliche Laufbahn damit, seine vielen Facetten zu verstehen. Man kann ein Leben lang über die Pflanze lernen, über ihre Erntezyklen, ihre Terroirs, die Verarbeitung und die Zubereitung.

Mehr als siebzig Länder bauen Tee an. Jedes bringt eigene Aromen, Düfte und Rituale mit. Tee ist Natur, Geschichte, Kultur und Religion. Er trägt die Widersprüche des Lebens in sich: Energie und Ruhe, Gespräch und stille Betrachtung. Tee verbindet.

Frische Teetriebe und eine Schale mit trockenem weißen Tee

Wo anfangen?

Zwischen all den Stilen und Sorten verliert man leicht die Orientierung. Mit meinem eigenen Teelabel wollte ich nicht einfach ein Produkt anbieten, sondern Orientierung geben. Eduard/ ist entstanden, um Wissen und Leidenschaft zu teilen. Ich sehe mich gern als Geschichtenerzähler, und Tee war immer mein liebstes Fenster zur Welt. Also dachte ich mir: Was wäre, wenn jede Kollektion eine eigene Reise an einen anderen Ort wäre?

Nur – wie entscheidet man sich zwischen siebzig Ländern, von denen manche mehr als eine bedeutende Teeregion haben? Überraschenderweise fiel die Wahl leicht. Irgendwo musste ich anfangen, also wählte ich einen Ort, der mir in mehr als einer Hinsicht vertraut war:

Der Himalaya: ein zweites Zuhause

Ich komme aus Chile und habe eine tief verwurzelte Verbindung zu Bergen – die im Panorama meiner Wahlheimat Berlin leider fehlen. Deshalb fühlte es sich wie ein Nachhausekommen an, als sich die Teegärten des Himalaya vor der Kulisse hoher, schneebedeckter Gipfel auftaten. Sie sind höher als die Berge meiner Heimat und geben mir trotzdem ein Gefühl von Ruhe: Auch ohne Karte und Kompass weisen Berge denen die Richtung, die sie gut kennen.

Collage aus einer Bergstadt, Gebetsfahnen, frischen Teeblättern in einer Hand und einem Jeep in Darjeeling

Wenn du schon einmal dort warst, hast du die besondere Energie des Himalaya wahrscheinlich gespürt. Gastfreundschaft steht außer Frage – wo du auch hinkommst, wirst du mit einem sanften, herzlichen „Namaste“ begrüßt. Spiritualität ist allgegenwärtig, bunte tibetische Gebetsfahnen ziehen sich über die Hügel, und die Region ist Heimat vieler Sprachen, Religionen und Bräuche, die ihre vielschichtige Geschichte teilen.

Eine Geschichte über Grenzen hinweg

Deshalb habe ich mich nicht für eine einzelne Nation entschieden, sondern für eine Landschaft, die sich über Grenzen erstreckt – und davon gibt es im östlichen Himalaya viele. Nepal, Indien, Bhutan und die autonome Region Tibet: Sie alle haben Anteil an diesem Bergland und an einem Erbe der Teekultur, das sie mit Handwerkskunst und Sorgfalt pflegen.

Drei Teeregionen im Himalaya: Nepal, Darjeeling und Sikkim

Eduard/Himalaya vereint fünf Tees aus drei Gärten mit drei ganz eigenen Geschichten – von vertraut bis unbekannt. Komm mit, wir entdecken sie gemeinsam.

Mit Liebe aus Berlin,

Eduardo

Aktualisiert